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USA vermuten gigantische Rohstoffreserven in Afghanistan | FTD.de

USA vermuten gigantische Rohstoffreserven in Afghanistan

Die Funde seien „sehr, sehr vielversprechend“, sagt ein Geologe. Die USA wollen in Afghanistan ernome Vorräte an Mineralien wie Eisen, Kupfer und Lithium entdeckt haben. Die Nachricht kommt für Washington zu einem günstigen Zeitpunkt.

 

 

 

Afghanistan könnte einem Zeitungsbericht zufolge im Besitz von bisher unentdeckten Bodenschätzen im Wert von 1000 Mrd. $ sein. Die Vorkommen von Lithium, Eisen, Kupfer, Kobalt und Gold seien so riesig, dass das verarmte Land zu einem der weltgrößten Bergbauzentren avancieren könnte, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter.

 

 

Vertreter des Washingtoner Verteidigungsministeriums und US-Geologen hätten die Metallreserven entdeckt, heißt es in dem Bericht. Einer internen Ministeriumsnotiz zufolge könnte Afghanistan das „Saudi-Arabien des Lithium“ werden. Lithium ist der Kernrohstoff für die Produktion von Akkus für Laptops oder Handys.
Die Erfolgsnachricht kommt für die US-Regierung zu einem günstigen Zeitpunkt. Ein Ende des verlustreichen Kampfes mit den Taliban ist nicht in Sicht. Zugleich wird das Verhältnis zum afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zunehmend schwierig, seitdem dieser durch eine offenbar gefälschte Wahl an der Macht blieb und sich wiederholt mit antiwestlichen Äußerungen profilierte. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama sieht sich wegen der geringen militärischen Erfolge wachsender Kritik ausgesetzt.

 

 

  Auch US-Kommandeur David Petraeus ist von den Funden angetan

Obama will 2011 mit dem Abzug der US-Truppen beginnen. Diese Ankündigung bedeute „Unsicherheit für unsere Alliierten und Ermutigung für unsere Feinde“, kritisierte der republikanische Senator und frühere Gegenkandidat zu Obama, John McCain, vor wenigen Tagen. Auch die US-Regierung gesteht ein, dass die Erfolge in Afghanistan gering sind. „Niemand würde leugnen, dass die Anzeichen für Fortschritte zu diesem Zeitpunkt nur vorläufig sind, dass sie fast anekdotisch sind“, sagte US-Verteidigungsminister Robert Gates am Freitag in Brüssel.
„Es gibt hier ein erstaunliches Potenzial“, sagte der Kommandeur des Central Command der US-Streitkräfte, General David Petraeus, der Zeitung zufolge. Die Vorkommen verteilen sich laut der „New York Times“ über das gesamte Land – auch den Süden und Osten an der Grenze zu Pakistan, wo der Aufstand der Taliban-Rebellen besonders ausgeprägt ist.
In dem Bericht gestehen Regierungsvertreter jedoch ein, dass die Funde dem Land auch zusätzlich Probleme bereiten könnten. So dürfte der unverhoffte Reichtum die bereits grassierende Korruption noch verstärken und des Kampfeswillen der Taliban eher noch verstärken. Zudem hat Afghanistan bislang fast keine Bergbauindustrie. Nach den Funden könnte es „einige sehr, sehr große Minen geben, die mehr als nur eine Goldwaschpfanne erfordern“, zitierte die „Times“ den Geologen Jack Medlin.
Offenbar nutzten die Amerikaner bei ihren Funden Daten, die noch von Sowjetexperten gesammelt wurden. Mithilfe alter Militärflugzeuge, die mit moderner Suchtechnologie bestückt wurden, sollen dann ab 2006 Details zu den Vorkommen gesammelt worden sein. Die Ergebnisse seien „sehr, sehr vielvesprechend“, wird der Geologe Medlin zitiert.

 

via ftd.de

Sprich die US-Streitkräfte werden noch lange dort im Land bleiben.
Die Argumentation wird sein das die Rohstoffe den Terrorismus finanzieren würden und das Afghanische Volk keine Teilhabe daran haben könnte.

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