Marcel Janus – WebLog

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Probleme an Chinas Immobilienmarkt schlimmer als in den USA | Kapitalmarktexperten.de

Nach den Problemen ist vor den Problemen. Nachdem der US-Immobilienmarkt 2008 in die Knie ging und zuerst eine weltweite Finanzkrise und anschließend die schwerste Rezession der Nachkriegsgeschichte auslöste, droht nun Ungemach von der anderen Wirtschaftsmacht neben den USA. Denn wie die FTheute schreibt, sind die Probleme am chinesischen Häusermarkt schwerwiegender als die Probleme bei den US-Immobilien direkt vor dem Ausbruch der Krise.

China property risk is worse than in US” (kann sein, dass ihr den Artikel erst nach Anmeldung bei der FT sehen könnt)

Grund ist die explosive Mischung aus den exorbitant steigenden Immobilienpreisen und möglichen sozialen Unruhen in der chinesischen Bevölkerung, die aus einem möglicherweise nicht mehr so starken Wirtschaftswachstum enstehen könnten.

Entsprechend chinesischer Offizieller sind bereits erste Überhitzungssignale der chinesischen Wirtschaft sichtbar, was der Auslöser für mögliche soziale Unruhen sein könnte. Irgendwo war auch mal zu lesen, dass die Chinesen alleine ein jährliches Wachstum von 8 Prozent benötigen, um die Beschäftigung im Lande auf dem aktuellen Niveau zu halten.

Die These mit den drohenden Problemen am Immobilienmarkt hat ein gewisser Li Daokui, Professor an der Tsinghua Universität, aufgestellt. Er formuliert das alles auch sehr drastisch und fordert entsprechende Maßnahmen der chinesischen Regierung, um den Immobilienboom abzubremsen und eine mögliche Überhitzung mit Blasenbildung zu verhindern.


Fraglich ist, wie das genau aussehen soll, denn in China wird momentan ohne Ende Geld ins System gepumpt, gepaart mit riesigen Außenhandelsüberschüssen aufgrund einer total unterbewerteten Landeswährung. China weigert sich weiter, den Renminbi aufzuwerten, da man damit möglicherweise den Export abwürgen würde, was dann wiederum nicht die erforderlichen Wachstumsraten bringt, um die eigene Bevölkerung beschäftigt, und damit ruhig, zu halten.

Ein Teufelskreis, der angesichts der schieren Größe des Landes, der Bevölkerung und er Wirtschaftsleistung kaum noch zu bewältigen scheint.

Das wird das nächste sein was uns um die Ohren fliegen wird. Schon im September 2009 hat der IWF vor der Blase gewarnt: http://m.ftd.de/;svr=politik/politik/konjunktur/:kreditwachstum-iwf-warnt-vor…

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